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7×7 Anleihen jetzt im Telefonhandel

20 Oktober 2017 Keine Kommentare PDF

Drei Wertpapiere von 7×7 sind ab jetzt im Telefonhandel der renommierten und deutschlandweit bekannten SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank SE gelistet: die 7×7 Sachwertanleihe 2018 mit einem Zinskupon von 4%, die 7×7 Sachwertanleihe 2023 (6%) und die 7×7 Umweltanleihe 2021-I (4%).

Foto: (c) Pixabay

Foto: (c) Pixabay

Die 7×7 Anleihen befinden sich nicht mehr im öffentlichen Vertrieb, da die maximale Zeichnungssumme erreicht wurde. Die SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank SE repräsentiert die Börse Düsseldorf und bietet die Wertpapiere im so genannten ungeregelten Freiverkehr – Telefonhandel – an. Dabei sind die angebotenen Anleihen oder auch Aktien nicht „börsennotiert“ und somit unabhängig von Markt-Schwankungen oder gar einem Crash Szenario. Der Telefonhandel findet in der Regel online statt: auf der Seite schnigge.de finden Interessenten alle zurzeit von 7×7 gelisteten Papiere.

 

Hintergrundinformation zum Telefonhandel von Wertpapieren

Die Börse als Marktplatz

Es ist allgemein bekannt, dass Aktien oder auch Anleihen an der Börse zu erwerben sind. Die Börse ist ein Marktplatz, der zum Beispiel mit dem Hamburger Fischmarkt zu vergleichen ist: viele Verkäufer treffen an einem Ort auf viele Käufer und die besten Marktschreier ziehen das meiste Publikum an. Auch wenn der Hamburger Fischmarkt – zumindest in Norddeutschland – eine bekannte Institution ist, ist er aber natürlich nicht der einzige Ort in der Hansestadt, an dem der Norddeutsche Fisch kaufen kann: Es gibt ihn neben dem Fischmarkt auch in klassischen Fischgeschäften bis hin zum normalen Supermarkt.

Weniger bekannt über die Börse ist, dass auch sie – vergleichbar mit dem Fischmarkt – nicht nur einen Handelsplatz hat, sondern verschiedene. Zum einen gibt es allein in Deutschland elf verschiedene und voneinander unabhängige Börsenstandorte: Frankfurt, Hamburg, München etc. Zum anderen bieten diese Börsen jeweils verschiedene sogenannte Segmente an, auf denen unterschiedliche Produkte gehandelt werden, die verschiedene Voraussetzungen in der Zulassung haben und sich in der Bekanntheit und im täglichen Handelsaufkommen unterscheiden. Je bekannter ein Segment ist, desto kostspieliger und aufwendiger ist in der Regel die Listung für die Hersteller (Emittenten) der Produkte.

Der Telefonhandel als Marktplatz

Die Anleihen der 7×7 Unternehmensgruppe sind im sogenannten Telefonhandel gelistet. Der Telefonhandel ist ein börsenähnlicher Markt, der vom Grundprinzip her wie die Börse funktioniert, jedoch nicht direkt an dieser stattfindet.

Beim Telefonhandel übernimmt eine Wertpapierhandelsbank die Funktion des Marktplatzes. Emittenten von depotverwahrten Wertpapieren können diese auf dem Marktplatz anbieten. Die Bank stellt die aktuellen Kurse zur Übersicht öffentlich aus.

Was wird dort gehandelt?

In erster Linie Wertpapiere, sprich Aktien und Anleihen. Diese sind häufig ausplatziert, sodass sie nicht mehr neu gezeichnet werden können. Sie können jedoch über den Telefonhandel – quasi als Gebrauchtmarkt – von ihren bisherigen Besitzern an Interessenten verkauft werden.

Wo findet dieser Telefonhandel statt?

Die Wertpapiere von 7×7 sind im Telefonhandel der SCHNIGGE Wertpapierhandelsbank SE gelistet. Der Handel findet in der Regel online statt, in diesem Fall auf schnigge.de.

Wie funktioniert der Telefonhandel?

Will jemand ein bestimmtes Wertpapier kaufen oder verkaufen, wendet er sich an die den Telefonhandel führende Bank und diese Bank sucht passende Geschäftspartner. Ein Verkäufer kann der Bank seine Bereitschaft signalisieren, dass er verkaufen will und zu welchem Kurs. Käufer hingegen können sich entweder persönlich oder über Ihre Depotbank bei der Wertpapierhandelsbank melden und eine Kauforder abgeben. Hat die Bank zueinander passende Angebote gefunden, bringt sie diese zueinander.

Die Darstellung des Angebots auf der Website listet zwei verschiedene Preise mit entsprechenden Stückzahlen auf:

Die ersten Zahlen (links) bezeichnen den sogenannten „Geldkurs“. Hier wird angegeben, wie viele Stücke gerade zu welchem Preis von Käufern nachgefragt werden. Die zweiten Zahlen geben den „Briefkurs“ an. Dieser zeigt, wie viele Stücke Verkäufer gerade zu welchem Preis verkaufen. Der Briefkurs liegt immer über dem Geldkurs.

Wieso heißt es Telefonhandel?

Früher wurden die Geschäfte abgewickelt, indem wirklich bei der Bank angerufen und das Anliegen mitgeteilt wurde. Möglich ist dies zwar immer noch, die digitale Bearbeitung via Internet ist jedoch auch hier der neue Standard geworden.

Was bietet 7×7 aktuell im Telefonhandel an?

7×7 hat folgende Anleihen im Telefonhandel gelistet:

7×7 Sachwertanleihe 2018; Laufzeit: bis 30.06.2018; Zinskupon: 4%
7×7 Sachwertanleihe 2023; Laufzeit: bis 30.06.2023; Zinskupon: 6%
7×7 Umweltanleihe 2021-I; Laufzeit: bis 31.03.2021; Zinskupon: 4%

Diese Anleihen befinden sich nicht mehr im öffentlichen Vertrieb, da die maximale Zeichnungssumme erreicht wurde.

Was hat 7×7 von dem Telefonhandel?

Zum einen: Kosten. Die Aufnahme in den Handel kostet die Emittentin Geld und generiert erst einmal keine direkten Einnahmen, da die gehandelten Wertpapiere in der Regel bereits verkauft sind. Der Handel ist aber gut für die Anleger, da diese die Möglichkeit haben, ihre gezeichneten Wertpapiere kleinteilig zu verkaufen oder neue hinzuzukaufen. Und was gut für den Anleger ist, steigert die Attraktivität der angebotenen Wertpapiere. Da auch die aktuell und zukünftig angebotenen Wertpapiere spätestens nach Ende der Zeichnungsfrist im Telefonhandel gelistet werden sollen, wirkt der Telefonhandel als Vertriebsargument und spielt seine Kosten somit durch starken Vertrieb wieder ein.

Das Thema ist ganz schön komplex. Wo kann ich Hilfe bekommen?

Die Berater der 7x7finanz GmbH unterstützen Sie gerne, wenn Sie gelistete Produkte der 7×7 Gruppe über den Telefonhandel kaufen oder verkaufen wollen. Sprechen Sie uns einfach an!

Artikelstichwörter: , ,
Schwerpunktthemen: Aktuelles, Sachwertanleihe